Simple Things are Good

Achtsamkeit und Meditation – Ein Lebensweg

Wir leben in einer Gesellschaft, die von frühester Kindheit an darauf ausgerichtet ist, dass wir etwas sind oder werden. Das Streben nach Karriere, gesellschaftlichem Aufstieg und materiellem Reichtum ist omnipräsent. Auch ich bin lange dem Ruf der Leistungsgesellschaft gefolgt. Einzig die vielen Zweifel am System und Fragen an mich selbst haben mich permanent begleitet. Von außen betrachtet war ich erfolgreich, doch wirklich zufrieden war ich nie.

Der äußerliche Erfolg hatte immer Schattenseiten: Permanenter Konkurrenzdruck, Arbeit bis in die Abendstunden und an Wochenenden, Bewegungsmangel, wenige persönliche Beziehungen außerhalb der Arbeit, kaum Zeit für Erholungsphasen.

Boris vor einem Baum im Grünen

Irgendwann habe ich angefangen, mich intensiver damit auseinander zu setzen und mich meinen Ängsten und den dahinter liegenden Konzepten zu stellen. In kleinen Schritten habe ich meinen Lebensstil in Frage gestellt und Konsequenzen gezogen. Ich nahm mir mehr Zeit für mich selbst, klärte persönliche Beziehungen, änderte meine Haltung zu Konsum, Ernährung und Lebensstil. Reduzierte zunächst die Arbeit auf eine 4-Tage Woche und schließlich kündigte ich meinen Job. Achtsamkeit und Meditation haben mich dabei, neben vielem anderen sehr unterstützt.

Heute lebe ich zufrieden und tue überwiegend, was ich als ethisch und moralisch richtig empfinde. Ich bin körperlich aktiv, meine Ernährung ist vegan, meine Lebensweise eher minimalistisch und auf Notwendiges beschränkt. In Wäldern, sowie auf und im Wasser verbringe ich so viel Zeit wie möglich, weil ich dort zu tiefer innerer Ruhe finde und eine Verbindung mit der Natur spüre.

Was ich anbiete, ist Wissen aus gelebter Erfahrung darüber, wie Klarheit und Bewusstheit in der Meditation zu mehr Offenheit und Freiheit im Alltag führen können. Wie ist das, achtsam zu sein? Wie geht das, mit klarem Blick durch’s Leben zu gehen? Was geschieht, wenn ich Abstand nehme, hinterfrage, innehalte, nicht auf jeden inneren oder äußeren Impuls unmittelbar reagiere?

Ich kann sagen, dort hinten, etwa in dieser Richtung liegt ein Weg. Schau ihn Dir an, wage ein paar Schritte, und entscheide selbst, ob Du weiter gehen möchtest. Wie dein Weg dann aussieht, welchen Verlauf er nimmt, kannst Du mit jedem Schritt selbst entdecken. Dabei begleite ich Dich und bin da, wenn Du in unwegsamem Gelände ins Wanken gerätst oder dichter Nebel deine klare Sicht begrenzt.

Ich unterrichte Achtsamkeit und Meditation und studiere seit vielen Jahren Aspekte sowohl traditionell buddhistischer, als auch westlicher Philosophie und Psychologie. Das ist der Weg, den ich täglich gehe – das ist der Weg, den ich gerne teile, weil er Veränderung möglich macht.

Mit Christopher Titmuss, Lila Kimhi, Shelly Sharon und Pema Plagge, bei denen ich im Jahr 2017 eine formale Intensivausbildung zum Achtsamkeits- und Meditationslehrer absolviert habe, fühle ich mich in tiefer Dankbarkeit verbunden. (Zertifikat ansehen)